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02-05-2019

Zwanzig Jahre Engagement einer humanitären Aktionärsstiftung – wie keine andere in Frankreich

Am 6. April 1999 wurde die Pierre Fabre Stiftung eine staatlich anerkannte gemeinnützige Stiftung. Der Gründer, Pierre Fabre (1926-2013), wurde von seiner Entschlossenheit angetrieben, für einen im Norden und Süden der Welt gleichwertigen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu kämpfen. Als Mehrheitsaktionärin der Pierre Fabre Gruppe, die sich ausschließlich ihrer humanitären Mission zugunsten der am stärksten benachteiligten Menschen widmet, ist die Pierre Fabre Stiftung einzigartig in Frankreich.

Zwanzig Jahre später ist das Unternehmen von Pierre Fabre wichtiger denn je und ermutigt seine gleichnamige Stiftung, ihre Aktivitäten auf über 17 Länder auszudehnen.

Anlässlich dieses Jubiläums beschloss die Pierre Fabre Stiftung, ihre Geschichte in einer Podcastserie wieder aufleben zu lassen. Das Stiftungsteam, Partner und Experten wechseln sich am Mikrofon ab, um die Zuhörer durch zwei Jahrzehnte Initiativen auf diesem Gebiet zu führen, die den Menschen im Süden der Welt einen besseren Zugang zu hochwertigen Medikamenten und angemessener Gesundheitsversorgung ermöglichen sollen. Von April bis September 2019 blicken sechs Podcasts auf die Ursprünge der Stiftung und ihre wichtigsten Aktionsbereiche zurück.

In der ersten Folge beleuchtet ein Tonarchiv mit Pierre Fabre die Ursprünge seines Engagements und was ihn vor zwei Jahrzehnten zur Gründung dieser Stiftung veranlasste. Pierre-Yves Revol, Vorsitzender der Pierre Fabre Stiftung, und Béatrice Garrette, Generaldirektorin, erklären, was sie in Frankreich so einzigartig macht und beschreiben ihren spezifischen Interventionsbereich.

1995 wurden während einer Meningitis-Epidemie gefälschte Meningitis-Impfstoffe an die lokale Bevölkerung in Niger verabreicht. Dies war einer der schwerwiegendsten Fälle von Arzneimittelfälschungen, eine Episode, die fast 3 000 Todesopfer forderte. Pierre Fabre war zu diesem Zeitpunkt in Niger und war selbst Zeuge der Wirkungslosigkeit dieser Impfstoffe. Durch dieses Ereignis kam er zu dem Entschluss, seine Energien und Ressourcen dafür aufzuwenden, sich für einen im Norden und Süden der Welt gleichwertigen Zugang zur Gesundheitsversorgung einzusetzen und die Plage der Arzneimittelfälschung zu bekämpfen. 


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