Translationale Medizin

Vom Labortisch bis zum Krankenbett

Die neu entstandene Wissenschaftsdisziplin der translationalen Medizin schliesst die Kluft zwischen in Laboren ausgeführter Grundlagenforschung und klinischer Forschung am Patienten.

Ihr Ziel ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Laboren, Ärzten und Patienten, um so schnell wie möglich neue Behandlungsmethoden - insbesondere für die Krebsbehandlung - zur Verfügung zu stellen.

Mit der Verpflichtung zur Durchführung des Oncopole-Projektes in Toulouse zur Jahrtausendwende und seinem Campus, der Forscher, Kliniker, Ärzte und Patienten gleichzeitig beherbergt, interessierte sich Pierre Fabre schon sehr früh für die translationale Medizin. Mittlerweile steht alles auf sicheren Füssen und läuft. Das Pierre Fabre Forschungszentrum liegt genau gegenüber dem Universitätskrebsinstitut Toulouse - Oncopole (IUCT-O). Die IUCT-O Klinik nimmt pro Jahr 10.000 Patienten auf und ist die erste französische Einrichtung, die für sein Management von klinischen Studien zur Krebsbehandlung nach der ISO-Norm 9001 zertifiziert wurde.

2016 begründete die Gruppe eine Zusammenarbeit mit der Krebsstiftung Toulouse und dem Französischen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM), einer translationalen medizinischen Forschungsstelle, die sich auf Immun-Onkologie spezialisiert hat. Mit der Unterstützung des IUCT-O und eingebettet in das Krebsforschungszentrum Toulouse (Teil des INSERM), wird die Stelle von einem international anerkannten ärztlichen Wissenschaftler übernommen, für den im Juni 2016 eine Rekrutierungsoffensive gestartet wurde.