Kohlenstoffbelastung

Kohlenstoffprüfung

Mit der Kohlenstoffprüfung werden die Hauptquellen von Emissionen ermittelt und geeignete Abhilfe- und Präventionsmassnahmen festgelegt. Wir haben an unseren Industriestandorten in Pau (Pyrénées-Atlantiques, Frankreich), Gaillac, Avène (Hérault, Frankreich) und Soual sowie unserem Vertriebszentrum in Muret (Haute-Garonne, Frankreich) eine Kohlenstoffprüfung vorgenommen. Diese hatte die Einführung einer Strategie und Massnahmen zur Senkung von Treibhausgasen zur Folge, wie z. B. den Einsatz von RPET (recyceltes Polyethylenterephthalat) bei Klorane-Shampooflaschen, die Installation eines Biomasse-Heizkessels an unserer Produktionsstätte in Soual , die Nutzung von Energiediagnosen für alle unsere Industriestandorte, die Entwicklung von Webkonferenzen und sogar die Einrichtung einer Carsharing-Website.

Erneuerbare Energien

Pflanzen: Eine Quelle erneuerbarer Energie

In der dermokosmetischen Produktionsanlage in Soual (Tarn) wurde ein Biomasse-Heizkessel installiert . Gespeist wird dieser durch den Abfall, der in der Fabrik in Gaillac (Tarn) bei der Extraktproduktion anfällt, für die inbesondere bei den drei nach Pierre Fabre Botanical Expertise gewonnenen Wirkstoffen: Tropisches Immergrün (Navelbine®), Sägepalme (Permixon®) und Rhealba®-Hafer (A-Derma). Zusätzlich zu diesen pflanzlichen Brennstoffen werden Holzschnitzel aus dem Departement Tarn verwendet (bei der Abholzung der anfallenden Industrieabfälle) Mit dem Heizkessel und durch die Verwertung pflanzlicher Abfälle werden 60 % des Gasverbrauchs im Produktionswerk in Soual durch erneuerbare Energien ersetzt und die Kohlenstoffemissionen um 1600 Tonnen CO2 pro Jahr verringert. 

 

Kurze Lieferketten und Transportwege

  • Kurze Lieferketten
    Das Unternehmen setzt sich bei der Produktion seiner Güter für kurze Lieferketten ein. Der Grossteil der F&E-, Produktions- und Vertriebsstandorte befindet sich im Südwesten Frankreichs. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen soweit wie möglich mit lokalen Zulieferern zusammen, wie z. B. Bormioli für Flaschen und Sleever International für Kunststoffe, die sich beide in Saint-Sulpice im französischen Departement Tarn befinden. 
  • Zusammenfassung von Lieferungen
    Indem wir seit 2008 alle geplanten Lieferungen für einen bestimmten Kunden an einem bestimmten Tag systematisch zusammenfassen, ist es dem Unternehmen gelungen, seine monatlichen Expresslieferungen um 10 %, d. h. 5.500 Lieferungen, zu reduzieren. Dies entspricht einer Strecke von mehr als 16.000 km oder einer monatlichen Reduktion der CO2-Emissionen von 5,7 Tonnen.
  • Arbeitswege der Mitarbeiter
    Die Arbeitswege der Mitarbeiter sind für einen Grossteil unserer Kohlenstoffemissionen verantwortlich. Deshalb haben wir mehrere Massnahmen ergriffen und z. B. eine Carsharing-Website für unsere Mitarbeiter in Frankreich eingerichtet, einen Bus zwischen Castres und Soual organisiert und Verhandlungen mit der SNCF (der französischen Eisenbahn) aufgenommen, um eine Bahnstation an unserem Cauquillous-Werk (Sitz von Pierre Fabre Dermokosmetik) in Lavaur (Tarn, Frankreich) in Betrieb zu nehmen. Ausserdem haben wir in die Installation von Anlagen für Video- und Webkonferenzen investiert.