Herstellung von Wirkstoffen

ANERKANNTE EXPERTISEN

production-actifs.jpgPierre Fabre entwickelt und produziert an seinen vier Produktionsstätten Wirkstoffe pflanzlichen, tierischen oder synthetischen Ursprungs für die pharmazeutische, kosmetische und nutrazeutische Industrie. Zu diesem Zweck vertraut die Gruppe auf technologisches und industrielles Know-how, wie zum Beispiel im Bereich Extraktion, Hemisynthese, chemische Synthese, Zytotoxika-Produktion, Pflanzenzellkulturen und überkritische Fluide. Im Bereich der Wirkstoffe wird das Know-how von Pierre Fabre insbesondere bei der Entwicklung und Herstellung von Zytotoxika sowie der Extraktion und Aufreinigung von natürlichen Wirkstoffen aus pflanzlichen Rohstoffen mithilfe der Hemisynthese sehr geschätzt.

Unsere innovative gewerbliche Politik richtet sich nach der dauerhaften Zufriedenheit von unseren Kunden und Partnern, im Rahmen der Gesetztgebung und unter Berücksichtigung nachhaltiger Entwicklung.

EXTRAKTION

prod-actifs-chaine-continue.jpg 35 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Pflanzenextraktion

Unser Werk in Gaillac (Tarn, Frankreich) profitiert von mehr als 35 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Pflanzenextraktion, dasgesamte Verfahren vom Anbau der Pflanze bis zur Gewinnung des Extrakts durchlaufen wird. Auf diese Art stellen wir mehr als 80 hochwertige, standardisierte Produkte her. Unsere Extraktionskette mit einer Kapazität von 1 000 kg/h wird rund um die Uhr betrieben, was es uns ermöglicht, unsere Extraktions- und Aufreinigungskapazität zu optimieren.

Der kontinuierliche Extraktionsprozess beruht auf der sogenannten „Gegenstrom“-Technologie. Die Pflanze wird mit einem Schneckenförderer von einem Ende der Extraktionsvorrichtung zum anderen transportiert und zwar entgegen der Richtung des Lösungsmittels. Je näher die Pflanze der Extraktionsvorrichtung kommt, desto mehr wird sie einem zunehmend schwächeren Lösungsmittel ausgesetzt, dessen Extraktionskraft jedoch immer stärker wird. Der Vorteil dieser Technologie besteht darin, die Produktivität des Arbeitsvorgangs zu erhöhen und somit die Produktionskosten zu senken. Das am Ende der Produktionskette freigesetzte Lösungsmittel kann wieder aufbereitet und anschliessend wiederverwendet werden. So ermöglicht diese Technologie eine bessere Produktkontrolle in Sachen Qualität und Reproduzierbarkeit.

AUFREINIGUNG

Die Komplexität der Mischungen, die durch die Extraktion natürlicher Produkte (Pflanzen oder Meeresorganismen) gewonnen werden, hat zur Übernahme und Entwicklung immer effizienterer industrieller Aufreinigungsverfahren geführt.

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Hochleistungs-Flüssigchromatographie

Bei der Aufbereitung durch die Hochleistungs-Flüssigchromatographie (High-Performance Liquid Chromatography, HPLC) handelt es sich um eine industrielle Spitzentechnologie, die in der Produktion an unserem Werk in Gaillac zum Einsatz kommt. Das Werk ist mit vier Säulen im industriellen Massstab und einem Innendurchmesser von 80 bis 450 mm ausgerüstet und kann seine HPLC-Aufbereitungskapazität an jede pharmazeutische Chargengrösse anpassen.

Ultrafiltration

Durch die Aufbereitung mittels Ultrafiltration (UF) können Moleküle durch ein Membranseparationsverfahren entsprechend ihrer Molekülmasse getrennt werden. Moleküle mit einer niedrigen Molekülmasse durchdringen die Membran, doch sind die Poren klein genug, um Wirkstoffe mit einer hohen Molekülmasse zurückzuhalten. Das Trennverfahren kann durch eine Änderung der Grösse der Membranporen (von 0,001 bis 0,1 Mikrometer) angepasst werden.

ZYTOTOXIKAHERSTELLUNG

cytotoxiques.jpgGewährleistung der Sicherheit von Laboranten und Umwelt

Der Umgang mit Zytotoxika (Chemotherapie) erfordert aufgrund ihrer hohen Aktivität erhebliche Vorsichtsmassnahmen. Aus diesem Grund gibt es in Gaillac eine Produktionsanlage, die sich ausschliesslich der Synthese dieser Produkte widmet. Diese zugangsbeschränkte Anlage gewährleistet die Sicherheit der Laboranten und unserer Umwelt. Dieses besondere Wissen im Umgang mit hochaktiven Produkten hat es uns ermöglicht, eine industrielle Fluorierungseinheit unter supersauren Bedingungen bei niedrigeren Temperaturen einzurichten.