Grüne Chemie

Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt

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Die Anfang der 1990er-Jahre entstandene grüne Chemie hat sich zum Ziel gesetzt, chemische Produkte und Prozesse zu entwickeln, mit denen die Verwendung und Synthese von Substanzen vermieden oder eingeschränkt werden kann, die für Mensch und Umwelt eine potenzielle Gefahr darstellen. Dazu gehören zwölf Grundsätze, an die wir uns bei der Entwicklung und Anwendung unserer Prozesse mit grösster Sorgfalt halten.

Anwendung auf unsere Prozesse

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Sofern möglich, wenden wir die Grundsätze dieser «nachhaltigen» Chemie bei allen unseren chemischen Tätigkeiten an, von der Planungsphase bis zum abschliessenden industriellen Prozess. Dies gilt für die Prüfung aller unserer Prozesse: Pflanzenextraktion, Semisynthese, Aufreinigung von Molekülen oder organische Synthese. Unser Ziel besteht darin, die Auswirkungen dieser Prozesse auf die Umwelt direkt an der Quelle zu beseitigen oder zu reduzieren.

Darüber hinaus arbeiten unsere Teams in Gaillac (Tarn, Frankreich) an zahlreichen technologischen Innovationen (pflanzliche Zellkulturen, überkritische Fluide, Verfahrensintensivierung), um diesen Ansatz noch zu optimieren.

Unsere Richtlinie für die Auswahl von Lösungsmitteln

Wir haben zum Beispiel eine Richtlinie für die Auswahl von Lösungsmitteln eingeführt, wodurch Prozesse, wenn überhaupt, mit begrenzten Auswirkungen auf die Umwelt industrialisiert werden können: Die Auswahl der Lösungsmittel hängt demnach von ihren jeweiligen Eigenschaften sowie von unserer Möglichkeit ab, diese nach dem Prozess zu recyceln oder zu verwerten. Durch die Senkung unseres Verbrauchs gelingt es uns, einen ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen.

Ein Cluster für grüne Chemie in der Region Midi-Pyrénées

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Anfang 2014 rief UIC Midi-Pyrénées (Verband der chemischen Industrie in der Region Midi-Pyrénées) ein Cluster für grüne Chemie ins Leben, das Unternehmen und Forschungslabore vernetzt, um diese bei der Entwicklung neuer innovativer Projekte im Bereich nachhaltiger Entwicklung zu unterstützen.

Die Laboratoires Pierre Fabre sind Mitbegründer dieses Clusters.
Das Cluster für grüne Chemie ist ein effizientes Mittel zur Vernetzung regionaler Sektoren, um Akteure aus der Industrie zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, sowohl auf lokaler als auch nationaler und globaler Ebene einen erheblichen Teil der aufstrebenden Märkte zu gewinnen.