Eisenmangel

Funktion von Eisen im Körper

Eisen ist für Menschen ein essentielles Spurenelement. Ein gesunder Mensch hat etwa 3 – 5 g Eisen im Körper. Eisen wird u.a. benötigt zur Bildung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und für bestimmte Stoffwechselvorgänge in Zellen; es ist essentiell für Sauerstofftransport und -versorgung im Körper. Da Eisen überlebenswichtig ist, hält der Körper zusätzlich Eisenvorräte in Speicherorganen (Milz, Leber, Knochenmark) vor.

Eisenmangel-Symptome

Bei kurzfristig unzureichender Eisenversorgung oder erhöhtem Eisenbedarf greift der Körper auf Eisenspeicher zurück und erhöht die Absorption von Eisen aus der Nahrung. Wenn dies jedoch nicht ausreicht, kann die durch den Eisenmangel bedingte schlechtere Versorgung des Körpers zu Symptomen wie Müdigkeit, Atemnot, Konzentrationsstörungen und verminderte Leistungsfähigkeit führen. Eisenmangelsymptome sollten grundsätzlich von einem Arzt abgeklärt werden. Die Diagnose erfolgt mittels Blutuntersuchung und Blutuntersuchung.

Ursachen von Eisenmangel

• Unzureichende Zufuhr: Eine einseitige, eisenarme Ernährung kann Eisenmangel hervorrufen.
• Verminderte Aufnahme: Konsum von z.B. Kaffee, Schwarztee, Cola, Milchprodukten vermindert die Aufnahme von Eisen.
• Auch bestimmte Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Calcium) vermindern die Eisenaufnahme.
• Erhöhter Bedarf: Jugendliche im Wachstum, Frauen während Schwangerschaft und Stillzeit, menstruierende Frauen.
• Erhöhter Verlust: Blutverlust z.B. durch chronische Blutungen (z.B. gastrointestinale Blutungen, Hypermenorrhoe) oder Blutspende. 

Vorkommen von Eisen in der Nahrung

Eisen aus tierischen Quellen wird besser absorbiert (zu 15–35%) als Eisen aus Pflanzen (zu 5–12%). Zudem wird Eisen aus Pflanzen im Darm oft an pflanzliche Stoffe gebunden, die die Absorption hemmen. Vegetarier und Veganer leiden daher ernährungsbedingt häufiger an Eisenmangel.