Abfallverwertung

Mehr als 90 % unseres Abfalls werden verwertet

Mehr als 90 % unseres Abfalls aus der Herstellung von Arzneimitteln und dermokosmetischen Produkten werden verwertet: 65 % durch spezifische Netzwerke (Recycling von Verpackungen und Kunststoffen, die als Brennstoffe in Zementwerken etc. dienen) und 35 % durch Netzwerke, die die Energie verwenden (Ersatz von Brennstoffen in vier Zementwerken, Stromerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung). Seit 2006 wird unser Abfall über ein computergestütztes System verfolgt, mit dem wir in Echtzeit die Menge und den Bestimmungsort unseres Abfalls einsehen können.

  • Soual (Tarn, Frankreich)
    Die dermokosmetische Produktionsstätte in Soual hat ihre gesamte Abfallwirtschaft auf den Prüfstand gestellt: Austausch von Müllpressen durch eine Ballenpresse, mit der Papp- und Kunststoffabfälle direkt in die spezifischen Netzwerke recycelt werden können und Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung für Restmüll.
  • Gaillac (Tarn, Frankreich)
    In der Extraktions- und Produktionsstätte für Wirkstoffe in Gaillac werden Lösungsmittel durch die Optimierung unserer Verfahren mit speziellen Werkzeugen (Vakuumverdampfung, Destillationskolonnen) intern genutzt, damit unsere Lösungsmittel bei anderen wirtschaftlichen Tätigkeiten noch einmal zum Einsatz kommen können. Dank zahlreicher Bemühungen wurde das Abfallaufkommen zwischen 2010 und 2011 um 34 % reduziert. Zusätzlich werden die Abfälle von tropischem Immergrün, Sägepalme und Rhealba®-Haferkeimlingen, insgesamt über 1000 Tonnen, mit Holzschnitzel in einem Mitverbrennungsverfahren in einem Biomasse-Heizkessel am Produktionsstandort Soual verwendet.
  • Ussel
    Im Arzneimittelvertriebszentrum in Ussel (Corrèze, Frankreich) hat sich das Unternehmen bei der Vorbereitung von Einzelhandelsaufträgen für eine «Nur Pappe»-Verpackungslösung entschieden. Die Produkte werden mit einem Blatt aus Pappe anstelle von Kunststoff ausgeliefert, was die Abfalltrennung und -verwertung für unsere Kunden vereinfacht.